Gerätehaus

Aufgrund des Entschlusses, die Abteilungen Bönnigheim, Hofen und Hohenstein zu einer Feuerwehr zusammen zu legen und des maroden Zustands des alten Bönnigheimer Feuerwehrhauses, wurde in einer Gemeinderatssitzung am 14. September 2007 beschlossen, ein neues Feuerwehrhaus in der Kirchheimer Straße zu bauen.
Mit dem neuen Feuerwehrhaus wurden maßgebliche Verbesserungen aus einsatztaktischer und einsatztechnischer Sicht getroffen. Aufgrund der Zusammenlegung der drei Abteilungen auf einen Standort verbesserte sich die Tagesverfügbarkeit, aber auch aus technischer Sicht gab es einige Verbessrungen. So bietet das neue Feuerwehrhaus eine deutlich modernere Ausstattung als das alte Gerätehaus.
Als Standort wurde, aufgrund seiner günstigen einsatztaktischen Lage, der Kreuzungspunkt von Kirchheimer Straße und Schlossbergallee gewählt.
Am 2. Oktober entschied sich der Gemeinderat einstimmig für den Vorentwurf der Bechler, Krummlauf, Teske Architekturgesellschaft mbH und vergab im Zuge dessen den Planungsauftrag.
Nachdem alle Planungen und Verhandlungen abgeschlossen waren und die Baugenehmigung erteilt wurde, konnte im Juli 2009 der Bau beginnen und im Oktober 2009 der Grundstein gelegt werden.
Nach Fertigstellung konnten der Umzug aller Abteilungen am 18. September 2010 und die offizielle Einweihung am 29. Oktober 2010 dem Feuerwehrhaus Leben einhauchen.

 

 

Daten und Fakten:

Bruttorauminhalt:

Ca. 5.900 m³

Gesamtnutzfläche:

Ca. 1.200 m²

Davon:

 

Fahrzeughalle:

320 m²

Einsatzleitung, Bereitschaftsraum, Büro:


100 m²

Umkleide- u. Sanitärbereich:

130 m²

Lager- u. Geräteräume:

115 m²

Jugendfeuerwehr:

60 m²

Schulungsraum:

135 m²

Küche, Nebenräume:

65 m²

 

Organisation/Anordnung:

Wie für ein Feuerwehrhaus üblich, ist auch das Bönnigheimer Feuerwehrhaus sehr praktisch und klar strukturiert.
Im Alarmfall können die sich hinter dem Haus befindlichen Parkplätze über zwei Zufahrten angefahren werden. Eine Zufahrt im Osten von der Schlossbergallee und eine im Westen von der Kirchheimer Straße. Zwischen diesen Zufahrten liegt die Ausfahrt für die Einsatzfahrzeuge auf die Kirchheimer Straße.
Diese klare Struktur ist auch im Inneren des Gebäudes wieder zu finden. Die Einsatzkräfte kommen durch die den Parkplätzen zugewandte Einsatztüre direkt in die Umkleideräume und von dort aus direkt weiter zu den Fahrzeugen.
Weitere Einsatzrelevante Räume, wie zum Beispiel der Bereitschaftsraum oder der Funkraum befinden sich durch einen Flur ebenfalls direkt an die Umkleideräume angegliedert.
Einsatzirrelevante Bereiche, wie beispielsweise der Sitzungsraum oder die Küche befinden sich klar abgegliedert durch eine Treppe im 1. Obergeschoss.