Jugendfeuerwehr- Wasserspiel

Geschrieben von Christoph Herre. Veröffentlicht in News

In den nachfolgenden Zeilen möchte die Jugendfeuerwehr ihr aktuelles Projekt vorstellen: Den Bau eines Wasserspiels

 

Das Konzept:

Als Silhouette wurde der Bönnigheimer Köllesturm gewählt, der markant nördlich der Stadt um das Jahr 1286 erbaut wurde und seitdem das Stadtbild prägt.

Der Köllesturm ist nicht nur für die Stadt sondern auch für die Feuerwehr Bönnigheim von großer Bedeutung und hat die Geschichte der Wehr geprägt. So wurde er zum Beispiel lange Zeit zum Aufhängen und Trocknen von Schläuchen benutzt. Vor der Alarmierung per Funkmeldeempfänger wurden die Angehörigen der Feuerwehr durch den Signalton eines Hornisten der Feuerwehr oder durch das (Sturm-)Läuten einer Glocke zu Einsätzen alarmiert. Das Läuten der Glocken wurde später von einer Sirene abgelöst. Diese Alarmierungssignale waren größtenteils auf dem Köllesturm stationiert.

Diese Verbundenheit der Feuerwehr Bönnigheim zum Köllesturm wird durch das Wasserspiel aufgegriffen.

Die Aufgabe des Wasserspiels ist es, die Fenster und Tore des Köllesturms mit Hilfe eines Strahlrohres, das normalerweise zum Bekämpfen von Bränden eingesetzt wird, zu öffnen. Am Boden befindet sich die „einfachste“ Öffnung, das Tor. Über der Uhr sind die „schwersten“ Öffnungen, kleine Fenster.

So ist der Schwierigkeitsgrad des Spiels variierbar und es ist für jeden eine passende Aufgabe dabei!

Das Wasserspiel wird bei öffentlichen Festen und Feiern der Feuerwehr eingesetzt, um potenziellen Nachwuchs spielerisch an die Feuerwehr heranzuführen. Durch eine kleine Bezahlung für die Benutzung des Wasserspiels, wird die Jugendkasse finanziell stabil gehalten bzw. aufgebessert. So lernen die Jugendlichen zu wirtschaften und das Geld anschließend sinnvoll auszugeben (Zuschüsse für Freizeiten o.ä.).

Bau Teil 2:

Der Korpus des Köllesturm´s wurde bereits letztes Jahr angefertigt. Am vergangenen Samstag traf sich die Projektgruppe, bestehend aus Angehörigen der Jugendfeuerwehr, erneut. Es wurden die Fenster und das Tor eingezeichnet und ausgesägt sowie die aufwändige Bemalung zum größten Teil fertig gestellt.

Die Gruppe wird fachmännisch betreut von Jugendbetreuer Jannik Joos.

So geht es weiter:

In einem nächsten Schritt werden die Holzstreben des Fachwerks rot eingezeichnet. Des Weiteren werden die Fenster und das Tor mit Scharnieren an den Korpus montiert. Ebenfalls wird eine Technik eingebaut, um dem Spieler das erfolgreiche Öffnen eines Fensters oder Tors zu bestätigen (akustisches Signal). Den Abschluss bilden der Einbau der „Innendekoration“ hinter den Öffnungen sowie das Einhängen einer Glocke im Dachstuhl des Turmes.

Aller Voraussicht nach wird das Wasserspiel bei der Feuerwehrhocketse am Pfingstsonntag in Hohenstein zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Über den weiteren Verlauf des Projektes werden wir berichten.